Sony

Sony Pictures Releasing GmbH

 

Die Sony Pictures Releasing GmbH mit Sitz in Berlin ist der deutsche Kino-Verleiharm von Sony Pictures International. Sony Pictures Releasing trägt seit Ende des Jahres 2004 diesen Firmennamen; in den vorangegangenen Jahrzehnten firmierte der deutsche Major-Verleih unter dem Namen Columbia TriStar Film GmbH, der die Nähe zu den Columbia Pictures Film-Studios in USA deutlich erkennen ließ.

 

Hinter den Columbia Pictures Studios verbirgt sich eine lange, traditionsreiche und vor allem erfolgreiche Geschichte. Diese begann am 10. Januar 1924: An diesem Tag besiegelten die Brüder Harry und Jack Cohn gemeinsam mit ihrem Partner Joe Brandt die Gründung der Columbia Pictures.

 

Harry Cohn produzierte in der Folge von Kalifornien aus einige der legendärsten Filme, währenddessen Jack Cohn und Joe Brandt die Geschäfte von New York aus leiteten. In den späten 20er Jahren traf Harry Cohn eine der erfolgreichsten Entscheidungen seiner Karriere, als er Frank Capra unter Vertrag nahm. 1934 präsentierte Capra "It Happened One Night" und gewann damit für das Studio 5 Academy Awards®.

 

Danach war es an der Zeit, dass Columbia einen eigenen Star herausbrachte: Für den Film "Meet Nero Wolfe" engagierte Cohn Margaritas Cansino und steckte viel Zeit und Engagement in dieses neue Talent. Unter ihrem späteren Künstler-Namen Rita Hayworth brachte sie dem Studio viel Ruhm und Publicity.

 

1956 verstarb Jack Cohn, gefolgt von Harry Cohn im Jahre 1958. Das neue Management arbeitete hauptsächlich mit zahlreichen unabhängigen Produzenten zusammen und produzierte Erfolge wie "Die Kanonen von Navarone", "Lawrence von Arabien", "Ein Mann zu jeder Jahreszeit" und "Funny Girl", dem Filmdebüt von Barbara Streisand, die für ihre Darbietung mit einem Oscar® ausgezeichnet wurde.

 

Seit Bestehen produzierte Columbia Pictures weit über 3.000 Filme und wurde damit zu einem der erfolgreichsten Filmstudios weltweit. Darunter sind ebenso Produktionen, die soziale Themen aufgreifen wie "On the Waterfront", "Kramer gegen Kramer" und "Gandhi", als auch Oscar®-prämierte Klassiker wie "Lawrence von Arabien" und zahlreiche Blockbuster-Produktionen wie die "Terminator"-Reihe, "The DaVinci Code – Sakrileg" und "Illuminati", die "Men In Black" und "Spider-Man" Franchises oder die letzten drei überaus erfolgreichen James Bond Filme "Casino Royale", "Ein Quantum Trost" und "Skyfall".

 

Der deutsche Verleiharm wurde im Jahre 1951 mit Sitz in München gegründet. Im Jahre 1999 verlagerte Columbia – nach 48 Jahren – den Firmensitz von München nach Berlin und bezog eine Etage im Sony Center am Potsdamer Platz. Seither arbeiten die  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Arbeitsbereichen Geschäftsleitung, Marketing, Presse, Disposition, Technische Abteilung sowie der Finanz- und Kundenbuchhaltung mit großem Einsatz daran, Filme erfolgreich in die deutschen Kinos zu bringen.