Nach einer erfolgreichen Karriere als Management- und Informationssystem-Berater
von über 500 Top-Unternehmen gründete Neal Miller 1976 die Rubicon
Filmproduktion. Sein erstes Filmprojekt war der Pilotfilm einer Serie mit Daryl
Hannah. Im Laufe der nächsten sechs Jahre schrieb und produzierte er preisgekrönte
Filme, die erstmals auf PBS ausgestrahlt wurden, darunter Jonathan Demmes "Who
Am I This Time" (1981) mit Susan Sarandon und Christopher Walken, Joanne
Woodwards "Come Along with Me" (1981) mit Estelle Parsons, Sylvia
Sidney und Barbara Baxley, "A Matter of Principle" mit Alan Arkin
und Virginia Madsen, "Any Friend of Nicholas Nickleby is a Friend of Mine",
nach einer Geschichte von Ray Bradbury mit Fred Gwynne und "Under the Biltmore
Clock" (1985) mit Sean Young, bei dem Miller auch die Regie übernahm.
Miller schrieb und inszenierte außerdem den ABC-Film für junge Erwachsene
"Love Hurts", der einen Golden Apple Award beim National Educational
Film & Video Festival gewann. Sein Film Krach in Zimmer 14 (The
Roommate, 1986, Regie: Nell Cox) nach einer Story von John Updike, wurde
auf sieben Filmfestivals präsentiert, darunter auch dem Sundance Filmfestival,
und erhielt Preise beim San Francisco- und Dallas Filmfestival sowie den Grand
Prix des Los Angeles International Filmfestivals.
1988 – Miller und seine Familie waren gerade nach Eugene in Oregon gezogen –
sicherte sich Walt Disney die Rechte an DER 200 JAHRE MANN (Bicentennial
Man). Seine aktuelle Produktion, bei der Miller auch Regie führt, ist
die Dokumentation "Rough Riders" über das Basketballteam seiner
Chicagoer High School, das sich zur National Masters Basketball-Meisterschaft
1998 nochmals zusammenfindet. Außerdem wird er die Regie zum Film Don’t
Cry for Me übernehmen, bei dem Alan Arkin und zahlreiche andere Schauspieler
aus Gwen Arners A Matter of Principle (1983) wieder gemeinsam vor der
Kamera stehen.